Sven Zimmermann neu im Stiftungsteam

„Mehr Freude für psychisch kranke Menschen“ ist das Anliegen der Ernst-Kirchner-Stiftung in Münster. Neu in den Vorstand wurde Sven Zimmermann gewählt. Durch ihn wird das Führungsteam bereichert, da er seit vielen Jahren bereits beruflich in der LWL-Klinik Münster arbeitet. Als Auszubildender in der Krankenpflegeschule hat er 1995 begonnen und anschließend viele Jahre als Fachkrankenpfleger und später als stellv. Stationsleitung in Teams verschiedener Stationen gearbeitet. Nach dem Studium Bachelor of Business Administration wechselte er in die Personalabteilung und ist nun zuständig für das Management der digitalen Zeiterfassung der ca. 1000 Mitarbeitenden am Standort der LWL-Klinik Münster. Durch seine vielfältigen Erfahrungen in der psychiatrischen Pflege und als wertgeschätzter Mitarbeiter im Verwaltungsbereich ist er für den Vorstand der Ernst Kirchner Stiftung eine große Bereicherung. Der Vorstand ist in dieser Amtszeit auf 5 Personen erweitert worden um die anfallenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen zu können. Die Ernst-Kirchner-Stiftung besteht seit 16 Jahren mit dem Ziel, die Lebensfreude der Menschen in der LWL-Klinik Münster zu fördern. Die Möglichkeiten, durch freudige Momente die Gemüter zu erhellen, sind vielfältig. Einzelförderungen, sowie auch Gemeinschaftsaktivitäten unterschiedlichster Art zählen zu unseren Projekten, ebenso wie Freizeitangebote, Tagesausflüge und Urlaube in einer betreuten Gruppe. Seit Stiftungsgründung wurden über ¼ Million Euro für Aktivitäten ausgegeben. Nach seiner ersten Vorstandssitzung im April, sagte Sven Zimmermann: „Es war für mich sehr interessant zu erfahren, dass inzwischen immer mehr MitarbeiterInnen nicht nur durch Ideen und Mitarbeit das Stiftungsanliegen unterstützen, sondern auch aktiv durch Spendengelder.“ Um die Arbeit weiter erfolgreich auf Kurs zu halten ist es in diesen Zeiten niedriger Zinsen immer wichtiger, Spenden und Zustiftungen zu erhalten. Allein im Jahr 2019 sind fast 20.000 Euro Spendengelder eingegangen, nur dadurch war es möglich im Coronajahr 2020 mehrere Sonderprojekte zu fördern, damit die PatientInnen die Kontaktsperren besser bewältigen konnten. „In lachende Gesichter zu schauen, wenn Menschen von Ihrem Urlaub oder Tagesauflug berichten“ so sagte Rolf Dammeyer, der Vorstandvorsitzende, das ist der Lohn für mein ehrenamtlichens Engagement. Er betonte weiterhin dass es besonders in dieser 4-jährigen Amtszeit gelingen muss die Außendarstellung der Stiftung zu optimieren um dadurch mehr Menschen zu erreichen, und dann unsere Ziele finanziell mittragen möchten. Seit Jahren engagieren sich im Vorstand Helmut Piel, Friederike Seegers und Ingrid Feldkamp. Ebenso sind viele Mitarbeiter der Einrichtung begeistert tätig in der Umsetzung der Projekte.