Die beiden Pfadfinder Emil und Georg aus Gievenbeck bringen das Friedenslicht aus Bethlehem in diesem Jahr zum ersten mal den Patienten und Bewohnern unserer LWL-Klinik. Der achtjährige "Wölfling" berichtete den Anwesenden in der Klinikkirche vom Weg des Friedeslichtes. Direkt in der Geburtsgrotte in Bethlehem wird das Licht entzündet und per Flugzeug in einer sicheren Lampe nach Wien gebracht. Seit inzwischen 34 Jahren organisieren die Pfadfinder dann die Weitergabe des Lichtes in ganz Europa.
Leuchten soll das Licht den Menschen und über Grenzen hinweg soll es die Nationen verbinden - das ist die diesjährige Botschaft des Lichtes, so sagte der Pfadfinderleiter Georg Trede, der schon seit ganz vielen Jahren diese Lichtstafette in Münster mit organisiert. Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.
Durch Vermittlung der Ernst Kirchner Stiftung konnte die Idee umgesetzt werden, das dieses Friedeslicht nun auch hier vor Ort ununterbrochen in der St. Lukaskirche brennt. Pfarrer Clemens Kreiss sicherte zu, dass er dafür sorgen werde, dass die Lichtlaterne auch an der Krippe seinen Platz bekommt.