Ferienfreizeit der Wohngruppe 20.2 im Frühling 2024

Am Freitag (15.03.) reisten drei Bewohner*innen mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter der Wohngruppe 20/2 auf einen alten Bauernhof in Bramsche. Das renovierte Gebäude mit vielen individuell ausgestatteten Räumen fand auf Anhieb Gefallen. Nachdem die Zimmer bezogen waren, haben wir uns erstmal in der ehemaligen Tenne, die zum Kaminzimmer umgebaut war, getroffen. Im Anschluss daran haben wir das Gelände erkundet. Besonders die Tiere hatten es uns Reisenden angetan und die Rinder begutachteten neugierig uns Neuankömmlinge. Da unsere Leute nach neuen Reizen schnell ermüden, hat man sich anschließend erstmal eine Zeitlang hingelegt. Abends haben wir dann in der großzügig ausgestatteten Küche gemeinsam Spaghetti Bolognese gekocht und im Anschluss an das gemeinsame Abendessen Gesellschaftsspiele gespielt und noch ein wenig Fernsehen geschaut.

Da sich unsere Bewohner*innen über gutes Essen besonders freuen, gab es am Samstag (16.03.) ein ausgedehntes Frühstück. Zwei Mitreisende fühlten sich auf ihren Zimmern so wohl, dass sie sich nach dem Frühstück direkt dorthin zurückzogen. Eine Bewohnerin hatte Lust, in Begleitung eines Mitarbeiters einen Spaziergang am nahegelegenen Mittellandkanal zu unternehmen. Da unsere Leute schnell ermüden, haben sie sich im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen ein Nickerchen gegönnt.
Nachmittags sind wir dann in den Ort nach Bramsche gefahren. Nach einem Spaziergang mit Stadterkundung lockte die Eisdiele mit einer leckeren Stärkung. Die Mitreisenden unserer Wohngruppe sind nicht besonders gut zu Fuß, da sie aber ein wenig die Umgebung erkunden wollten, haben wir während der Rückfahrt zum Bauernhof einen Umweg mit dem Auto durch die Landschaft gemacht. Abends wurde im Kamin ein gemütliches Feuer entfacht und Abendessen bestellt. Nach einer Runde mit Gesellschaftsspielen fing jemand an, einen Witz zu erzählen. Angefacht vom gemeinsamen Lachen entstand spontan eine Runde, in der wir uns gegenseitig Witze erzählt haben. „Hab sehr lange nicht mehr so viel gelacht, das hat richtig gutgetan!“ war die Rückmeldung einer Mitreisenden. Nach dieser Runde sind wir dann alle müde in unsere Betten gefallen.

Am nächsten Tag, dem Sonntag, schien die Sonne, Frühling lag in der Luft, und die Temperaturen ließen es zu, nach dem Frühstück eine Zeitlang vor dem Haus zu sitzen und beim Gespräch die wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen. Nach einem ausgedehnten Frühstück wurden die Zimmer aufgeräumt und ein kleiner Spaziergang über das Hofgelände unternommen. Die Heimfahrt näherte sich. Der Abschied fiel schwer, die Teilnehmer*innen sagten, dass ihnen die Zeit auf dem Bauernhof sehr gut gefallen habe. Es habe gutgetan, mal ein Wochenende Luftveränderung zu erleben,    und man wolle gerne wiederkommen. Während der Rückfahrt haben wir dann noch an einer Autobahnraststätte gehalten. Die Teilnehmer*innen wollten Souvenirs kaufen und einen Kaffee trinken. Bei der Rückkehr wurden wir von einigen anderen Bewohnern neugierig begrüßt. Zum Schluss gab es eine herzliche Verabschiedung und die Verabredung, sich zukünftig auch in der Wohngruppe gelegentlich zusammenzusetzen, sich zu unterhalten und einfach mal ein bisschen Spaß zu haben.