Mehr Lebensfreude für
psychisch kranke Menschen
Lebensfreude spenden

Für evtl. Fragen oder Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an:

Helmut Piel
Telefon: 0251 - 98 11 30 87
E-Mail: helmut.piel(at)eks.ms

Vorstand

Der Vorstand der Ernst-Kirchner-Stiftung setzt sich derzeit zusammen aus fünf ehrenamtlichen Mitgliedern:

Der „neue Vorstand“ v.li: Sven Zimmermann, Ingrid Feldkamp, Rolf Dammeyer (Vorsitzender), Friederike Seegers und Helmut Piel (2. Vorsitzender)

Als gesetzlicher Vertreter handelt der Vorstand für die Stiftung, verwaltet das Stiftungsvermögen und beschließt, wie die Erträge im Sinne der Satzung und der Richtlinien der Ernst-Kirchner-Stiftung verwendet werden. Die staatliche Stiftungsaufsicht obliegt der Bezirksregierung in Münster. Das Finanzamt kontrolliert die Stiftung jährlich daraufhin, ob die Anforderungen für die steuerliche Gemeinnützigkeit erfüllt sind.

 

 

Sven Zimmermann neu im Stiftungsteam

„Mehr Freude für psychisch kranke Menschen“ ist das Anliegen der Ernst-Kirchner-Stiftung in Münster. Neu in den Vorstand wurde Sven Zimmermann gewählt. Durch ihn wird das Führungsteam bereichert, da er seit vielen Jahren bereits beruflich in der LWL-Klinik Münster arbeitet. Als Auszubildender in der Krankenpflegeschule hat er 1995 begonnen und anschließend viele Jahre als Fachkrankenpfleger und später als stellv. Stationsleitung in Teams verschiedener Stationen gearbeitet. Nach dem Studium Bachelor of Business Administration wechselte er in die Personalabteilung und ist nun zuständig für das Management der digitalen Zeiterfassung der ca. 1000 Mitarbeitenden am Standort der LWL-Klinik Münster. Durch seine vielfältigen Erfahrungen in der psychiatrischen Pflege und als wertgeschätzter Mitarbeiter im Verwaltungsbereich ist er für den Vorstand der Ernst Kirchner Stiftung eine große Bereicherung. Der Vorstand ist in dieser Amtszeit auf 5 Personen erweitert worden um die anfallenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen zu können.

Die Ernst-Kirchner-Stiftung besteht seit 16 Jahren mit dem Ziel, die Lebensfreude der Menschen in der LWL-Klinik Münster zu fördern. Die Möglichkeiten, durch freudige Momente die Gemüter zu erhellen, sind vielfältig. Einzelförderungen, sowie auch Gemeinschaftsaktivitäten unterschiedlichster Art zählen zu unseren Projekten, ebenso wie Freizeitangebote, Tagesausflüge und Urlaube in einer betreuten Gruppe. Seit Stiftungsgründung wurden über ¼ Million Euro für Aktivitäten ausgegeben.

Nach seiner ersten Vorstandssitzung im April, sagte Sven Zimmermann: „Es war für mich sehr interessant zu erfahren, dass inzwischen immer mehr MitarbeiterInnen nicht nur durch Ideen und Mitarbeit das Stiftungsanliegen unterstützen, sondern auch aktiv durch Spendengelder.“ Um die Arbeit weiter erfolgreich auf Kurs zu halten ist es in diesen Zeiten niedriger Zinsen immer wichtiger, Spenden und Zustiftungen zu erhalten. Allein im Jahr 2019 sind fast 20.000 Euro Spendengelder eingegangen, nur dadurch war es möglich im Coronajahr 2020 mehrere Sonderprojekte zu fördern, damit die PatientInnen die Kontaktsperren besser bewältigen konnten.

„In lachende Gesichter zu schauen, wenn Menschen von Ihrem Urlaub oder Tagesauflug berichten“ so sagte Rolf Dammeyer, der Vorstandvorsitzende, das ist der Lohn für mein ehrenamtlichens Engagement. Er betonte weiterhin dass es besonders in dieser 4-jährigen Amtszeit gelingen muss die Außendarstellung der Stiftung zu optimieren um dadurch mehr Menschen zu erreichen, und dann unsere Ziele finanziell mittragen möchten. Seit Jahren engagieren sich im Vorstand Helmut Piel, Friederike Seegers und Ingrid Feldkamp. Ebenso sind viele Mitarbeiter der Einrichtung begeistert tätig in der Umsetzung der Projekte.

Rolf Dammeyer – neuer Vorsitzender der Ernst-Kirchner-Stiftung

Zum neuen Vorsitzenden der Ernst-Kirchner-Stiftung (EKS) ist Rolf Dammeyer einstimmig gewählt worden. Rolf Dammeyer, der 31 Jahre beruflich im LWL- Wohnverbund Münster für Menschen mit einer psychischen und/oder Abhängigkeitserkrankung sowie für Personen mit einer geistigen Behinderung als Diplom-Sozialpädagoge in verantwortlicher Stellung tätig war sagte: „In lachende Gesichter zu schauen, wenn Menschen z. B. von ihrem ersten Urlaub am Meer berichten, das ist der Lohn für mein ehrenamtliches Engagement. Wir beziehen unsere finanziellen Mittel aus Zinserträgen des Stiftungsstocks und bezahlen damit die Kosten für die Aktivitäten. Um die Arbeit weiter erfolgreich „auf Kurs zu halten“ ist es in diesen Zeiten niedriger Zinsen wichtig, Spenden und Zu-Stiftungen zu erhalten. Das muss ein weiterer Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit sein“.

Gleichzeitig wurde Matthias Krake aus dem Stiftungsvorstand verabschiedet. Matthias Krake war 16 Jahre lang der 2. Vorsitzende der Ernst-Kirchner-Stiftung. Ingrid Feldkamp verabschiedete ihn mit den Worten: „Matthias, wir haben immer wieder bei den Vorstandssitzungen erlebt, dass du dich engagiert für die Stiftungsziele eingesetzt hast. Du hast immer wieder geschaut und fachlich besonnen überlegt, was der Freude der Menschen dient. Es war und ist zu spüren, dass du ein weites und offenes Herz für die Belange der psychiatrisch erkrankten Menschen hast. Deine Arbeit war oft im Verborgenen - nicht so sichtbar für die Öffentlichkeit - und dennoch sehr wirksam.“

Mit dem Ausscheiden von Matthias Krake aus dem Vorstand ist Friederike Seegers zum neuen Vorstandsmitglied gewählt worden. Sie war als Geschäftsstellenleitung bei der Hospizbewegung Münster e. V. tätig und ist nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Sie geht mit Elan ihre ehrenamtliche Tätigkeit an. Die Ernst-Kircher-Stiftung freut sich, ihre Kompetenz und Zeit jetzt in Anspruch nehmen zu können.

Helmut Piel ist zum Ehrenvorsitzenden der Ernst-Kirchner-Stiftung ernannt worden. „16 Jahre lang leitete Helmut Piel als 1. Vorsitzender und sozusagen als „Gesicht“ die Stiftung mit unermüdlichem Einsatz. Er bewirkte wie kein Zweiter durch sein Schaffen und seine persönliche Lebensfreude, dem Stiftungszweck entsprechend, sich für mehr Lebensfreude für psychisch erkrankte Menschen einzusetzen“, so sagte Matthias Krake in seiner mit Humor gespickten Laudatio. Helmut Piel hat mit unermüdlichem Einsatz der Ernst-Kirchner-Stiftung transparente Strukturen und Prozesse gegeben; das jährliche Outcome der Stiftung beweist es mit dem Zweiklang von hoher Lebensfreude und erfolgreichen Jahresabschlüssen. Die Tagesordnungen der Vorstandssitzungen, insbesondere die Antragsvorbereitungen und die finanzwirtschaftlichen Exkurse, verkörperten Helmuts präzise Vorarbeit, sein großes Finanzwissen sowie seine Leidenschaft für die EKS.
Helmut Piel hat der Stiftung durch Antragsrichtlinien, durch die Vermögens-verwaltung und durch Anlagerichtlinien tragende und beständige Strukturen gegeben. Helmut Piel hat sich in allerhöchster Weise für die Ernst-Kirchner-Stiftung verdient gemacht. Ohne ihn wäre die EKS nicht das, was sie heute erfolgreich auf allen Ebenen darstellt. Helmut Piel kannte den verstorbenen Münsteraner Stifter Ernst Kirchner gut, er hatte in der Bezirksregierung Münster mit ihm zusammengearbeitet. In dieser persönlichen Verbundenheit freut es ihn besonders, sich für den Stiftungszweck zu engagieren.
„Mehr Freude den psychisch erkrankten Menschen bereiten, das war immer meine Motivation für mein Tun. Ich bleibe ja im Stiftungsvorstand, nur nicht in der 1. Reihe“ so sagte Helmut Piel in seiner Dankesrede.
Die Stiftung, die im Jahr 2020 ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert hat, schaut zufrieden auf viele geförderte Projekte zur Unterstützung der Lebensfreude psychisch erkrankter Menschen, so der Stifterwille. Seit Bestehen der Ernst-Kirchner-Stiftung sind weit über 300 Tausend Euro für Aktivitäten ausgegeben worden. Vielfältige Freizeit-angebote, Urlaube, Tagesausflüge, Feste, Musikveranstaltungen, Kreatives Gestalten, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und das Überbringen kleiner Aufmerksam-keiten für Momente des persönlichen Glücks konnten finanziell unterstützt werden.