Mehr Lebensfreude für
psychisch kranke Menschen
Lebensfreude spenden

Für evtl. Fragen oder Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an:

Helmut Piel
Telefon: 0251 - 98 11 30 87
E-Mail: helmut.piel(at)eks.ms

Vorstand

Der Vorstand der Ernst-Kirchner-Stiftung setzt sich derzeit zusammen aus vier ehrenamtlichen Mitgliedern:

Der „neue Vorstand“ v.li: Rolf Dammeyer (Vorsitzender), Ingrid Feldkamp, Helmut Piel (2. Vorsitzender) und Friederike Seegers

Als gesetzlicher Vertreter handelt der Vorstand für die Stiftung, verwaltet das Stiftungsvermögen und beschließt, wie die Erträge im Sinne der Satzung und der Richtlinien der Ernst-Kirchner-Stiftung verwendet werden. Die staatliche Stiftungsaufsicht obliegt der Bezirksregierung in Münster. Das Finanzamt kontrolliert die Stiftung jährlich daraufhin, ob die Anforderungen für die steuerliche Gemeinnützigkeit erfüllt sind.

 

 

Rolf Dammeyer – neuer Vorsitzender der Ernst-Kirchner-Stiftung

Zum neuen Vorsitzenden der Ernst-Kirchner-Stiftung (EKS) ist Rolf Dammeyer einstimmig gewählt worden. Rolf Dammeyer, der 31 Jahre beruflich im LWL- Wohnverbund Münster für Menschen mit einer psychischen und/oder Abhängigkeitserkrankung sowie für Personen mit einer geistigen Behinderung als Diplom-Sozialpädagoge in verantwortlicher Stellung tätig war sagte: „In lachende Gesichter zu schauen, wenn Menschen z. B. von ihrem ersten Urlaub am Meer berichten, das ist der Lohn für mein ehrenamtliches Engagement. Wir beziehen unsere finanziellen Mittel aus Zinserträgen des Stiftungsstocks und bezahlen damit die Kosten für die Aktivitäten. Um die Arbeit weiter erfolgreich „auf Kurs zu halten“ ist es in diesen Zeiten niedriger Zinsen wichtig, Spenden und Zu-Stiftungen zu erhalten. Das muss ein weiterer Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit sein“.

Gleichzeitig wurde Matthias Krake aus dem Stiftungsvorstand verabschiedet. Matthias Krake war 16 Jahre lang der 2. Vorsitzende der Ernst-Kirchner-Stiftung. Ingrid Feldkamp verabschiedete ihn mit den Worten: „Matthias, wir haben immer wieder bei den Vorstandssitzungen erlebt, dass du dich engagiert für die Stiftungsziele eingesetzt hast. Du hast immer wieder geschaut und fachlich besonnen überlegt, was der Freude der Menschen dient. Es war und ist zu spüren, dass du ein weites und offenes Herz für die Belange der psychiatrisch erkrankten Menschen hast. Deine Arbeit war oft im Verborgenen - nicht so sichtbar für die Öffentlichkeit - und dennoch sehr wirksam.“

Mit dem Ausscheiden von Matthias Krake aus dem Vorstand ist Friederike Seegers zum neuen Vorstandsmitglied gewählt worden. Sie war als Geschäftsstellenleitung bei der Hospizbewegung Münster e. V. tätig und ist nun in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Sie geht mit Elan ihre ehrenamtliche Tätigkeit an. Die Ernst-Kircher-Stiftung freut sich, ihre Kompetenz und Zeit jetzt in Anspruch nehmen zu können.

Helmut Piel ist zum Ehrenvorsitzenden der Ernst-Kirchner-Stiftung ernannt worden. „16 Jahre lang leitete Helmut Piel als 1. Vorsitzender und sozusagen als „Gesicht“ die Stiftung mit unermüdlichem Einsatz. Er bewirkte wie kein Zweiter durch sein Schaffen und seine persönliche Lebensfreude, dem Stiftungszweck entsprechend, sich für mehr Lebensfreude für psychisch erkrankte Menschen einzusetzen“, so sagte Matthias Krake in seiner mit Humor gespickten Laudatio. Helmut Piel hat mit unermüdlichem Einsatz der Ernst-Kirchner-Stiftung transparente Strukturen und Prozesse gegeben; das jährliche Outcome der Stiftung beweist es mit dem Zweiklang von hoher Lebensfreude und erfolgreichen Jahresabschlüssen. Die Tagesordnungen der Vorstandssitzungen, insbesondere die Antragsvorbereitungen und die finanzwirtschaftlichen Exkurse, verkörperten Helmuts präzise Vorarbeit, sein großes Finanzwissen sowie seine Leidenschaft für die EKS.
Helmut Piel hat der Stiftung durch Antragsrichtlinien, durch die Vermögens-verwaltung und durch Anlagerichtlinien tragende und beständige Strukturen gegeben. Helmut Piel hat sich in allerhöchster Weise für die Ernst-Kirchner-Stiftung verdient gemacht. Ohne ihn wäre die EKS nicht das, was sie heute erfolgreich auf allen Ebenen darstellt. Helmut Piel kannte den verstorbenen Münsteraner Stifter Ernst Kirchner gut, er hatte in der Bezirksregierung Münster mit ihm zusammengearbeitet. In dieser persönlichen Verbundenheit freut es ihn besonders, sich für den Stiftungszweck zu engagieren.
„Mehr Freude den psychisch erkrankten Menschen bereiten, das war immer meine Motivation für mein Tun. Ich bleibe ja im Stiftungsvorstand, nur nicht in der 1. Reihe“ so sagte Helmut Piel in seiner Dankesrede.
Die Stiftung, die im Jahr 2020 ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert hat, schaut zufrieden auf viele geförderte Projekte zur Unterstützung der Lebensfreude psychisch erkrankter Menschen, so der Stifterwille. Seit Bestehen der Ernst-Kirchner-Stiftung sind weit über 300 Tausend Euro für Aktivitäten ausgegeben worden. Vielfältige Freizeit-angebote, Urlaube, Tagesausflüge, Feste, Musikveranstaltungen, Kreatives Gestalten, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und das Überbringen kleiner Aufmerksam-keiten für Momente des persönlichen Glücks konnten finanziell unterstützt werden.