Mehr Lebensfreude für
psychisch kranke Menschen
Lebensfreude spenden

Für evtl. Fragen oder Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an:

Helmut Piel
Telefon: 0251 - 98 11 30 87
E-Mail: helmut.piel(at)eks.ms

Hinweis: Info-Briefe

Ab 2020 veröffentlicht die Ernst Kirchner Stiftung im Hauptmenüpunkt "Stiftung" im Unterpunkt "Info-Briefe" den jeweils aktuellen Info-Brief zum Frühjahr und Herbst. Auch die bisherigen Info-Briefe können hier gelesen werden.

 

 

Kickertische im Garten Haus 16 und Haus 17

Stabile Outdoor-Kickertische stehen seit Anfang des Jahres in den beiden Stationsgärten am Haus 16 und Haus 17. Gerade jetzt, wo das Wetter sonnig und warm ist, ist es attraktiv für die Patienten der geschützten Abteilungen im Stationsgarten sich aufzuhalten und kleine und grosse Kickertuniere zu veranstalten. Sich rühmen können gegen die Stationsleitung gewonnen zu haben, macht besonders viel Freude, so sagte Karin Sundermann.

Durch grosszügige Spendeneinnahmen der Ernst Kirchner Stiftung im Jahr 2020 war die Anfrage an den kaufmännischen Direktor der LWL-Klinik Münster Herrn Thomas Voß gestellt worden, welches Projekt kurzfristig zur Freude der psychisch kranken Menschen gefördert werden soll. Somit hat die Stiftung die beiden Kickertische gekauft, die Klinik erklärte sich bereit diese sicher aufzustellen und die Folgekosten zu tragen. Nach der Vorstandsitzung Ende April überzeugte sich der Stiftungsvorstand selber vor Ort wieviel Freude das Kickern im Garten macht.

 

 

Sven Zimmermann neu im Stiftungsteam

„Mehr Freude für psychisch kranke Menschen“ ist das Anliegen der Ernst-Kirchner-Stiftung in Münster. Neu in den Vorstand wurde Sven Zimmermann gewählt. Durch ihn wird das Führungsteam bereichert, da er seit vielen Jahren bereits beruflich in der LWL-Klinik Münster arbeitet. Als Auszubildender in der Krankenpflegeschule hat er 1995 begonnen und anschließend viele Jahre als Fachkrankenpfleger und später als stellv. Stationsleitung in Teams verschiedener Stationen gearbeitet. Nach dem Studium Bachelor of Business Administration wechselte er in die Personalabteilung und ist nun zuständig für das Management der digitalen Zeiterfassung der ca. 1000 Mitarbeitenden am Standort der LWL-Klinik Münster. Durch seine vielfältigen Erfahrungen in der psychiatrischen Pflege und als wertgeschätzter Mitarbeiter im Verwaltungsbereich ist er für den Vorstand der Ernst Kirchner Stiftung eine große Bereicherung. Der Vorstand ist in dieser Amtszeit auf 5 Personen erweitert worden um die anfallenden Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen zu können.

Die Ernst-Kirchner-Stiftung besteht seit 16 Jahren mit dem Ziel, die Lebensfreude der Menschen in der LWL-Klinik Münster zu fördern. Die Möglichkeiten, durch freudige Momente die Gemüter zu erhellen, sind vielfältig. Einzelförderungen, sowie auch Gemeinschaftsaktivitäten unterschiedlichster Art zählen zu unseren Projekten, ebenso wie Freizeitangebote, Tagesausflüge und Urlaube in einer betreuten Gruppe. Seit Stiftungsgründung wurden über ¼ Million Euro für Aktivitäten ausgegeben.

Nach seiner ersten Vorstandssitzung im April, sagte Sven Zimmermann: „Es war für mich sehr interessant zu erfahren, dass inzwischen immer mehr MitarbeiterInnen nicht nur durch Ideen und Mitarbeit das Stiftungsanliegen unterstützen, sondern auch aktiv durch Spendengelder.“ Um die Arbeit weiter erfolgreich auf Kurs zu halten ist es in diesen Zeiten niedriger Zinsen immer wichtiger, Spenden und Zustiftungen zu erhalten. Allein im Jahr 2019 sind fast 20.000 Euro Spendengelder eingegangen, nur dadurch war es möglich im Coronajahr 2020 mehrere Sonderprojekte zu fördern, damit die PatientInnen die Kontaktsperren besser bewältigen konnten.

„In lachende Gesichter zu schauen, wenn Menschen von Ihrem Urlaub oder Tagesauflug berichten“ so sagte Rolf Dammeyer, der Vorstandvorsitzende, das ist der Lohn für mein ehrenamtlichens Engagement. Er betonte weiterhin dass es besonders in dieser 4-jährigen Amtszeit gelingen muss die Außendarstellung der Stiftung zu optimieren um dadurch mehr Menschen zu erreichen, und dann unsere Ziele finanziell mittragen möchten. Seit Jahren engagieren sich im Vorstand Helmut Piel, Friederike Seegers und Ingrid Feldkamp. Ebenso sind viele Mitarbeiter der Einrichtung begeistert tätig in der Umsetzung der Projekte.

 

 

Friedenlicht aus Bethlehem kommt in die LWL-Klinik

Die beiden Pfadfinder Emil und Georg aus Gievenbeck bringen das Friedenslicht aus Bethlehem in diesem Jahr zum ersten mal den Patienten und Bewohnern unserer LWL-Klinik. Der achtjährige "Wölfling" berichtete den Anwesenden in der Klinikkirche vom Weg des Friedeslichtes. Direkt in der Geburtsgrotte in Bethlehem wird das Licht entzündet und per Flugzeug in einer sicheren Lampe nach Wien gebracht. Seit inzwischen 34 Jahren organisieren die Pfadfinder dann die Weitergabe des Lichtes in ganz Europa.
Leuchten soll das Licht den Menschen und über Grenzen hinweg soll es die Nationen verbinden - das ist die diesjährige Botschaft des Lichtes, so sagte der Pfadfinderleiter Georg Trede, der schon seit ganz vielen Jahren diese Lichtstafette in Münster mit organisiert. Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen.
Durch Vermittlung der Ernst Kirchner Stiftung konnte die Idee umgesetzt werden, das dieses Friedeslicht nun auch hier vor Ort ununterbrochen in der St. Lukaskirche brennt. Pfarrer Clemens Kreiss sicherte zu, dass er dafür sorgen werde, dass die Lichtlaterne auch an der Krippe seinen Platz bekommt.

 

 

 

 

In der Corona-Zeit...

Auch in Zeiten ohne Besuch ist es wichtig, Freude und Zufriedenheit zu erfahren. In Zeiten von Kontaktverboten aufgrund der Corona Pandemie können Patientinnen und Patienten dank der Spende der Ernst-Kirchner-Stiftung jetzt eine neue Spielekonsole nutzen, mit Freunden und Angehörigen über ein neues Tablet kommunizieren und hin und wieder, auch ohne die Möglichkeit eines Einkaufs zu haben, ein geschenktes Zigarettchen paffen. Ärzte und Pflegende sagen ein dickes "Dankeschön!"

 

 

Masken mit Hasenmotiv

50 handgenähte Mundschutzmasken überreichte heute Hildegard Trede von den Inner Wheel Frauen an die Pflegedienstleiterin Elke Bobrowski der LWL-Klinik Münster. Ein grosser Teil der Masken hat ein Hasenmotiv, gerade passend für die Ostertage und die Osterzeit. „Gerade Humor ist für mich eine wichtige Quelle, die in mir die Fähigkeit wachsen lässt, Krisen zu bewältigen. Ich bin mir sicher, dass die Masken bei den Bewohnern und Patienten ein Lächeln hervorrufen“ sagte Ingrid Feldkamp vom Vorstand der Ernst Kirchner Stiftung. Auf ihre Vermittlung hin haben Hildegard Trede und Carola Magnus-Bickmann diese Mundschutzmasken genäht. „Sogar mein Mann und mein Sohn haben bis in den Abend hinein mitgenäht, wir wollten alle gerne zeitnah helfen und unseren Beitrag leisten, damit genug Mundschutzmasken für die Feiertage dem Klinikpersonal zur Verfügung stehen“ erzählte Hildegard Trede freudig.

Anfang der Woche haben wir vom Vorstand der Ernst Kirchner Stiftung ein anderes „Coronaprojekt“- durch spontane Spenden finanziert, in Auftrag geben können. Sechs Tabletts wurden gekauft, damit die Patienten, die jetzt alle Besuchsverbot haben, mit ihren Angehörigen und Freunden per Bild und Wort sprechen können. In diesen schwierigen Zeiten, sind wir froh darüber, dass Mitarbeiter der Klinik hilfreiche Ideen entwickeln, die den Patienten und Bewohnern gut tun.

„Mehr Freude für psychisch kranke Menschen“ ist das Anliegen der Ernst-Kirchner-Stiftung in Münster. Die Stiftung, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert, schaut zufrieden auf viele geförderte Projekte zur Förderung der Lebensfreude psychisch erkrankter Menschen, so der Stifterwille. Vielfältige Freizeitangebote, Tagesausflüge, Urlaube, Feste, Musikveranstaltungen, Kreatives Gestalten, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke und das Überbringen kleiner Aufmerksamkeiten für Momente des persönlichen Glücks konnten finanziell unterstützt werden. In den 15 Jahren seit Bestehen der Ernst-Kirchner-Stiftung sind insgesamt ca. ¼ Million Euro für Aktivitäten ausgegeben worden.

Untertitel Bild:
Von links: Ingrid Feldkamp, Hildegard Trede, Carola Magnus-Bickmann
Foto: Bobrowski

 

 

„Momente der Lebensfreude“

Helmut Piel